Töchter der Auferstehung

Schwester Hadewych vom Orden vom Heiligen Grab aus Turnhout arbeitete seit 1934 als Missionarin in Kongo. Lange Zeit träumte sie von einer echten afrikanischen Kongregation.
1966 wurde dieser Traum dann Wirklichkeit. Die Töchter der Auferstehung sind gegründet und haben sich ausgebreitet in Afrika. Einheimische Mädchen wurden  zu Schwestern mit einem offenen Herzen und praktischen Händen ausgebildet. Sie lieben ihr Volk und sind ihrem Land treu.

proj_dochters.jpgInzwischen zählt die Gemeinschaft fast 200 Mitglieder, verteilt über 19 verschiedene Häusern. Kongolesische und Ruandische Schwestern – sowohl Hutu, als auch Tutsi –leben hier harmonisch zusammen. Kürzlich haben die Schwestern auch ein Haus in Bertoua in Kameroun geöffnet. Dort helfen sie dem belgischen Missionsbischof Mgr. Pirenne.

Der Krieg in Kongo hat auch die Schwestern nicht verschont. In der Nacht vom 7. zum 8. Januar 1998 wurden 6 Schwestern in der Gemeinschaft von Busasamana in Ruanda mit Macheten ermordet. Eine siebte Schwester überlebte den Anschlag, bleibt aber schwer behindert.
Später wurden noch drei andere Schwestern in der Pfarrei von Kasika in Kongo ermordet, zusammen mit dem Pfarrer und zwanzig anderen Mitarbeitern.

Die Schwestern sind bei der lokalen Bevölkerung sehr beliebt. Ihr Bauernhof ist ein Muster für die Umgebung. Mit primitiven Mitteln haben sie Sümpfe getrocknet und den Wald urbar gemacht. Sie arbeiten in Krankenhäusern und Polikliniken, denn der Mangel an Ärzten und Pflegepersonal ist sehr gross. HIV-Kranke werden gepflegt und Mütter bekommen Informationen über die Ernährung.
Täglich bekommen mehr als 5000 Menschen Essen in den Nahrungszentren.
Jährlich kehren die Schwestern für kurze Zeit in ihre Heimat zurück. Dort geben sie ihr Wissen und Können an Familie und Freunde weiter.

Kirche in Not/Ostpriesterhilfe unterstützt diese junge afrikanische Kongregation vollständig.

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