Kirche in Not in Belgien zahlt 70.000 Dollar an den Nuntius in Haiti
15/01/2010
70.000 Dollar Starthilfe
Monsignore Bernardito Auza empfängt heute 70.000 Dollar Starthilfe für die Kirche in Haiti. Sie
ist vom Erdbeben sehr schwer getroffen worden. Erzbischof Serge Miot und Hunderte Priester und Seminaristen kamen ums Leben, der Generalvikar Pater Charles Benoit wird noch vermisst. Die Kathedrale, die Residenz des Erzbischofs, sowie alle größeren Kirchen und Seminare sind zerstört. Das Studienzentrum für religiöse Ausbildung CIFOR, stürzte gerade in dem Augenblick ein, als eine Konferenz stattfand - viele Studenten hatten daran teilgenommen.
Kirche in Not in Belgien unterstützt Haiti seit vielen Jahren und schickte umgehend nach der Katastrophe 70.000 Dollar Nothilfe. Aber Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt; die haitianische Kirche braucht mehr denn je unsere Unterstützung, vor allem weil alle Infrastrukturen zum Erliegen gekommen sind. Die Kirche möchte einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau des Landes leisten. Kirche in Not möchte sie darin unterstützen. Dank der Großzügigkeit unserer Wohltäter geben wir auch strukturelle Hilfe, damit der Inselstaat wieder vollkommen hergestellt wird.
Kirche in Not ruft auf zu Gebet und Solidarität. Regina Lynch, Direktorin der Projektabteilungen von Kirche in Not international: „In diesem schmerzvollen Moment ist es sehr wichtig, dass wir eine Intention für Haiti in unsere Gebete einschließen. Wir beten zu Gott, dass er die Menschen, die sich in dieser schwierigen Situation befinden, tröstet.“ Wir bitten unsere Wohltäter und Sympathisanten um einen Beitrag für die Kirche in Haiti. Sie können ihre Spende auf folgendes Konto überweisen: Kto.Nr. 417-6010001 –48 oder IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB, Empfänger: Hilfe und Hoffnung, eine Tochterorganisation von Kirche in Not für humanitäre Hilfe, Vermerk: Erdbeben Haiti.
Monsignore Joseph Gontrand Décoste, SJ dankt im Voraus allen Wohltätern von Kirche in Not für die versprochene Hilfe: „Herzlichen Dank für Ihre Worte der Solidarität. Auf jeden Fall werden wir Hilfe brauchen, um unseren Leuten, die ihre Häuser verloren haben zu helfen oder die eingestürzten Kirchen wieder aufzubauen. Im nächsten Brief werde ich Ihnen mitteilen können, wo genau Sie uns helfen können. Haiti ist auf eine tragische Art getroffen. Port-au-Prince ist quasi komplett zerstört. Wir liegen am Boden. Bitte lassen Sie uns in dieser Not nicht allein, damit wir wieder aufstehen können