Die Hoffnung lebendig und sichtbar machen
22/10/2009
In Bosnien sind noch nicht alle Wunden des Bürgerkrieges geheilt. Nur eine kleine Anzahl von Katholiken, die aus ihrem Vaterland geflohen sind, sind heimgekehrt. Bei der Rückkehr finden sie ihre Wohnung von anderen bewohnt vor, oder haben sie kein Wasser oder keinen Strom mehr. Sie finden keine Arbeit, und in der Gesellschaft wird ihnen oftmals deutlich gezeigt, dass sie unerwünscht sind.
Im Dörfchen Nova Topola wurde das Pfarrhaus während des Krieges niedergebrannt und der junge Pfarrer wurde entführt. Heute wollen die katholischen Gläubigen aus Nova Topola ihr Pfarrhaus wiederaufbauen, damit trotz all der leidvollen Erlebnisse die Gemeinde wieder aufleben kann. Wenn sie das Gefühl haben, es gebe in ihrer Heimat Hoffnung auf eine Zukunft, wird ihnen die Entscheidung zur Rückkehr erleichtert. Kirche in Not arbeitet an der Versöhnung mit, um die Wunden des Krieges zu heilen und eine schöne Zukunft für Bosnien möglich zu machen.
Mehr über das Vorhaben in Nova Topola…
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Der verhaftete und verschleppte Pfarrer von Nova Topola