Hoffnungsschimmer im Gaza-Streifen

26/10/2009

Im Norden des Gaza-Streifens sind eine Grundschule und ein Kindergarten für fünfhundert Kinder mit Mitteln des weltweiten katholischen Hilfswerks KIRCHE IN NOT wieder aufgebaut worden. Die Gebäude liegen in einer dicht bebauten Gegend, die während der Unruhen in den letzten Jahren und zuletzt durch die Bodenoffensive der israelischen Armee im Januar dieses Jahres heftigen Angriffen ausgesetzt war.

Holy Rosarian Sisters Jerusalem.JPGBereits 2007 war die Schule unter Mörserbeschuss geraten und schwer beschädigt worden. Die katholischen Ordensfrauen, die Schule und Kindergarten betreuen, hatten sich damals mit einem Hilferuf an KIRCHE IN NOT gewandt, dem das Hilfswerk umgehend nachgekommen war. Bei der israelischen Bodenoffensive seien erneut Teile der Gebäude durch Panzerbeschuss, Phosphorgranaten und Kurzstreckenraketen zerstört worden.

 

Dank der Unterstützung von KIRCHE IN NOT hätte der Schul- und Kindergartenbetrieb wieder 091026 katholieke schoolmeisjes in Gaza.jpgaufgenommen werden können, teilte die Oberin der Ordensfrauen in einem Schreiben mit. Weiter schreibt sie: "Wir danken allen, die uns geholfen haben, die schlimmsten Schäden zu reparieren." Bald würden auch die wenigen noch ausstehenden Reparaturen abgeschlossen sein.

(Bericht Kirche in Not Wien)

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