14/01/2010
Sommer 2008: Hurrikans zerstörten damals viele Häuser in Haiti, über 500 Menschen starben.
Noch immer ist die Lage im Karibikstaat Haiti nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,0 unübersichtlich. Wie viele Menschen bei dieser Katastrophe ums Leben gekommen sind, kann nur vermutet werden. Der Präsident des Landes vermutet zehntausende Tote. Die internationale Hilfe ist angelaufen.
Besonders betroffen ist die Region rund um die Hauptstadt Port-au-Prince. Hier leben etwa drei Millionen Menschen. Selbst massive Gebäude, wie der Präsidentenpalast, die Kathedrale oder Gebäude der Vereinten Nationen, sind eingestürzt.
Tausende Menschen wurden obdachlos, es fehlt an medizinischer Versorgung. Haiti gilt als einer der ärmsten Staaten der Erde, daher trifft dieses Erdbeben das Land besonders hart. Es war das schwerste Erdbeben in Haiti seit mehr als 200 Jahren.
Auch Mitarbeiter unseres Hilfswerks versuchen, die Bischöfe im Land zu erreichen, um herauszufinden, was am dringendsten benötigt wird. Derzeit sind allerdings die Telefonverbindungen nach Haiti gestört, im Katastrophengebiet ist auch der Strom ausgefallen. KIRCHE IN NOT bereitet derzeit eine Soforthilfe für die Opfer des Erdbebens vor. Bei dem Erdbeben ist auch der Erzbischof von Port-au-Prince, Joseph Serge Miot, ums Leben gekommen.
Ein eingestürzter Kindergarten in Port-au-Prince.
Unser Hilfswerk unterstützt in Haiti einige Projekte. So unterstützen wir beispielsweise die Ausbildung von Katecheten, die den Pfarrern bei ihrer Arbeit zur Seite stehen, oder auch die katholische Rundfunkarbeit bei dem kleinen Sender “Radio Sonne”. Im Jahr 2008 konnten wir dank Ihrer Hilfe fast eine Million Euro für Projekte in Haiti zur Verfügung stellen.
Haiti liegt im Westen der Karibikinsel Hispaniola und ist etwas kleiner als das Bundesland Brandenburg. Von den 8,6 Millionen Einwohnern sind 95,8 Prozent Christen, darunter sieben Millionen Katholiken. Das ohnehin arme Land wurde erstin jüngster Zeit von einer Naturkatastrophe getroffen: im Sommer 2008 fegten mehrere Hurrikans über das Land, die schwere Überschwemmungen verursachten. Dabei kamen mehr als 500 Menschen ums Leben.
Helfen Sie mit Ihrer Spende den Menschen in Haiti!
Einer Spende für Haiti: 417-6010001-48 oder IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB unserer Schwesterorganisation „Hilfe und Hoffnung“ mit Fiskalzeugnis. Diejenigen die im Laufe eines Jahres € 30,00 oder mehr eingezahlt haben, bekommen das nächste Jahr automatisch ein Fiskalzeugnis.