Erbguttag in Flandern

24/04/2012

Gestern war in Flandern den „Erbguttag“, auf Initiative des Flämische Ministerium für Kultur. Ziel ist seine Kultur und seine Kultfiguren nicht zu vergessen. Dadurch hat unser Büro in Heverlee aufgerufen eine Suchaktion zu starten nach seinem Held. Die Einladungen wurden verschickt, mit vorne drauf ein Schweinchen. Gestern war es dann soweit und der Tag war ein Riesenerfolg. Angetragen hatten sich 60 Leute aber zu Besuch sind dann schließlich um die 230 gekommen.

Das ganze Büro war präsent, genauso wie Pater Gereon van Boesschoten o.praem, und die 120424 egd_nb.jpgunermüdliche Freiwilliger die immer kommen, wie z.B. der Bruder von Frau Uma Wijnants (Direktorin) Chris, genauso wie ihre Eltern, der Ehemann von Marina (Sekretärin) genauso wie ihre Schwester Gerda und ihren Mann, der Mann von Anja und eine Mitschwester von Schwester Lies De Soete fma, Schwester Hilde. Zu Ehren des Tages wurde der rote Teppich ausgerollt, der direkt zum Ehrengast führte, Pater Werenfried.

120424 egd_vrij.jpgEs war ein überwältige Ereignis und ein fantastisches Ambiente. Einige von unseren besten Wohltäter waren da, man kennt sich und hat Freude daran, einander wieder zu sehen, einige „alten“ Mitarbeiter von den Bau Orden waren da, wie z.B. Frans der mittlerweile auch schon 84 geworden ist, wieder andere die inspiriert wurden durch Pater Werenfried, einen außergewöhnlichen Einsatz zu zeigen, wie z.B. die Frau die Pater Werenfried kennen gelernt hat als kleines Mädchen und so inspiriert wurde, das sie mit 24 nach Iran gegangen ist und dort 34 Jahre lang gearbeitet und gelebt hat bis sie vor 8 Jahre aus dem Land gewiesen wurde, eben weil sie Christ ist. Heute lebt sie vom den Sozialdienst aber ist immer noch besorgt um die katholische Minderheiten im Mittleren Osten.

120424 egd_ico.jpgVon 10 bis 18 Uhr ging es rund herum. Und es war schön zu sehen und zu hören. Oben war eine Ausstellung vorbereitet von eine Russische, orthodoxe Kapelle. Der „schwarze“ Diakon von der Russisch-Orthodoxen Pfarrei in Löwen – Victor Yudin - war den ganzen Tag anwesend. Er hat ganz spontan angefangen das Evangelium zu lesen, und in null Komma nichts, waren 20 Leuten um ihm herum, und haben zusammen mit Ihm das Evangelium gelesen. Nach der Ikonostase und die Gregorianische Gesängen, kam man plötzlich in die Mexikanische Welt wo Schwester Lies berichtete über die Arbeit Ihrer Kongregation in Ocotepec. In der kleine Kapelle nebenan hatte man die Möglichkeit ein stilles Gebet zu tun und man könnte eine Intention schriftlich niederlassen, wofür dann später gebetet wird. Als Dank könnte man nachher eine 120424 egd_kruis.jpgKerze anzünden. Am Ende des Tages war das große Kreuz mit Intentions-Zetteln übersät und nicht nur das Altar, aber auch auf dem Boden waren überall Kerzen angezündet. Im großen Saal nebenan ist den ganzen Tag den Film „Der Speckpater“ gezeigt worden. Und der „weiße“ Pater Gereon hat über seine Erlebnis als „Geheim Agent“ mit Pater Werenfried hinter den Eisernen Vorhang berichtet. Wo dann plötzlich eine Gruppe Rollstuhlfahrer vorbeigekommen sind, um Pater Gereons Bericht zu hören, hat er ganz spontan entschieden nach unten zu gehen und es war überwältigend all diese Ereignissen zu sehen, die alle gleichzeitig stattfanden.

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Auffallend diesmal war die Anwesenheit von viele Jungfamilien mit ihren Kindern. Eine Suchaktion auf dem Gelände war auch geplant und hatte einen großen Erfolg, trotz regelmäßigen Regengüsse. Die Kinder bekamen „Spekjes“ (weiche Süßigkeiten die aussehen wie Speck) und als Lunch gab es selbstverständlich Schweinespeck und Kotelett. Das ganze Team vom Büro hat hervorragende Arbeit geleistet und sich prima um alles gekümmert.

P. Werenfried inspiriert noch immer die Leute, selbst über seinen Tod hinaus!
Gilberte Cannaerts (Kirche in Not Königstein)
 

Pater Werenfried van Straaten o.praem