Über 82 Millionen Euro für die Kirche in Not
25/05/2009
Neues Rekordergebnis bei Spendenaufkommen im vergangenen Jahr
Im Jahr 2008 hat unser Hilfswerk trotz Finanzkrise Spenden in Rekordhöhe an Hilfsprojekte für die Kirche in armen Ländern weiterleiten können. Weltweit sind im vergangenen Jahr mehr als 82 Millionen Euro gespendet worden. Damit wurde erstmals seit Bestehen von KIRCHE IN NOT die 80-Millionen-Euro Marke bei den Spenden überschritten.
Der größte Teil der Hilfsgelder floss mit 27,5 Prozent wie bereits in den Jahren zuvor in vielfältige Bauprojekte an Kirchen, Klöstern und Gemeindezentren in aller Welt. Danach machten Mess-Stipendien und andere Existenzhilfen für Priester und Ordensleute den zweitgrößten Anteil von zusammen 18,7 Prozent aus.
Weitere traditionelle Schwerpunkte des Hilfswerks sind die theologische Ausbildung der Seelsorger in den Projektländern (13,7 Prozent) und Hilfen bei der täglichen pastoralen Arbeit (13 Prozent). Auch die Unterstützung von katholischen Radio- und Fernsehstationen nimmt im Etat von 2008 mit 7,7 Prozent wieder einen wichtigen Platz ein.
Die Hilfen von KIRCHE IN NOT fließen in 137 Länder auf allen Kontinenten. Die höchsten Summen erhielten im vergangenen Jahr Brasilien, Indien und die Ukraine mit jeweils über vier Millionen Euro.
Junge Priesteranwärter im Seminar von L'viv (Lemberg) / Ukraine.
Weitere Schwerpunkte setzte das Hilfswerk mit Unterstützungen von jeweils über einer Million Euro im Kongo und Sudan. Ähnlich hohe Mittel erhielten unter anderem Russland, China, Chile, Vietnam, Kolumbien und Rumänien.
Ein wichtiges Anliegen ist uns auch die Stärkung des Glaubens in der westlichen Welt. Dafür und für die Neu-Evangelisierung stellte unser Hilfswerk im vergangenen Jahr 11,7 Millionen Euro zur Verfügung.
(Kirche-in-not.de)